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KOFASIL FQM Siliermittel mit ECPS-Technologie – Optimale Gärung für hochwertige Silagen
Normaler Preis 130,90 €
(109,24 € netto)Verkaufspreis 130,90 € Normaler PreisStückpreis 1.309,00 € pro kg
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KOFASIL S 1.2 mit E-Booster – Biologisches Siliermittel gegen Schimmel für Mais-, Gras- und GPS-Silage
Normaler Preis 130,90 €
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Biologische Siliermittel
Biologische Siliermittel nutzen gezielt ausgewählte Milchsäurebakterien, um den Gärverlauf oder die Stabilität der fertigen Silage zu unterstützen. Welches Präparat passt, hängt vor allem vom Ausgangsmaterial und vom eigentlichen Risiko ab: Soll die Milchsäuregärung schnell in Gang kommen oder neigt eine energiereiche Silage nach dem Öffnen zu Nacherwärmung?
Welches biologische Siliermittel passt?
- Gärqualität verbessern: KOFASIL FQM fördert eine intensive Milchsäurebildung und eine schnelle pH-Absenkung. Der Schwerpunkt liegt auf Gras, Leguminosen, deren Gemengen und Grünschnittroggen.
- Nacherwärmung begrenzen: KOFASIL S 1.2 verbindet hetero- und homofermentative Milchsäurebakterien. Es ist auf aerobe Stabilität bei Mais, CCM, Ganzpflanzensilage und energiereicher Grassilage ausgerichtet.
Biologische KOFASIL Siliermittel im Vergleich
| Produkt | Wirkprinzip | Schwerpunkt | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| KOFASIL FQM | homofermentative Milchsäurebakterien mit ECPS-Technologie | Gärqualität und schnelle pH-Absenkung | Gras, Leguminosen, Gemenge und Grünschnittroggen |
| KOFASIL S 1.2 | Kombination hetero- und homofermentativer Milchsäurebakterien | aerobe Stabilität und Schutz vor Nacherwärmung | Mais, CCM, Ganzpflanzensilage und energiereiche Grassilage |
KOFASIL FQM und KOFASIL S 1.2 erfüllen damit unterschiedliche Aufgaben. FQM unterstützt vor allem den eigentlichen Gärprozess; S 1.2 zielt stärker auf die Stabilität nach dem Öffnen des Silos. Die Wahl sollte nicht allein nach Futterart, sondern auch nach Trockenmassegehalt, Silierbarkeit und erwartetem Vorschub getroffen werden.
Biologische oder chemische Siliermittel?
Biologische Präparate sind sinnvoll, wenn geeignete Milchsäurebakterien den gewünschten Gärweg gezielt unterstützen sollen. Chemische Siliermittel arbeiten dagegen mit organischen Säuren oder deren Salzen und werden unter anderem bei schwer silierbarem Material, erhöhtem Fehlgärungsrisiko oder ausgeprägter Nacherwärmungsgefahr eingesetzt. Einen Überblick über diese Produkte findest du bei den chemischen Siliermitteln.
Kein Siliermittel ersetzt die Grundlagen guter Silierung. Sauberes Erntegut, passender Erntezeitpunkt, ausreichendes Anwelken, kurze Häcksellänge, gleichmäßige Verdichtung, schneller luftdichter Abschluss und genügend Vorschub bleiben entscheidend.
Worauf kommt es bei der Auswahl an?
- Ausgangsmaterial: Gras, Leguminosen, Mais, CCM und Ganzpflanzensilage stellen unterschiedliche Anforderungen.
- Silierbarkeit: Zuckergehalt, Pufferkapazität und Trockenmasse beeinflussen, wie schnell der pH-Wert sinkt.
- Risiko nach dem Öffnen: Langsamer Vorschub, hohe Energiedichte und Lufteintrag erhöhen die Gefahr von Hefen, Schimmel und Nacherwärmung.
- Dosiertechnik: Nur eine gleichmäßige Verteilung auf dem gesamten Erntegut ermöglicht die vorgesehene Wirkung.
Häufige Fragen zu biologischen Siliermitteln
Was ist der Unterschied zwischen homo- und heterofermentativen Milchsäurebakterien?
Homofermentative Stämme bilden vor allem Milchsäure und unterstützen eine schnelle Ansäuerung. Heterofermentative Stämme erzeugen zusätzlich Stoffwechselprodukte, die Hefen und Schimmel hemmen und dadurch die aerobe Stabilität verbessern können.
Welches Produkt passt zu Grassilage?
Das hängt vom Ziel ab. FQM ist auf Gärqualität bei Gras und Leguminosen ausgerichtet; S 1.2 kommt infrage, wenn energiereiche Grassilage besonders gegen Nacherwärmung abgesichert werden soll.
Kann ein biologisches Siliermittel Verdichtungsfehler ausgleichen?
Nein. Mangelhafte Verdichtung, verzögerter Abschluss oder zu geringer Vorschub lassen sich durch ein Siliermittel nicht vollständig kompensieren.
Wie wird die Aufwandmenge bestimmt?
Maßgeblich sind Produkt, Futterart und Anwendung. Verwende die Dosierung der aktuellen Produktkennzeichnung und achte auf eine geeignete, kalibrierte Dosiertechnik.
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