MehrGras Süd 2 – Nachsaatmischung für intensive Grünlandnutzung
MehrGras Süd 2 ist eine Nachsaatmischung für intensiv genutzte Grünlandflächen in weidelgrassicheren Lagen. Mit 92 % Deutschem Weidelgras ist sie klar auf schnelle Bestandsentwicklung und Regeneration ausgerichtet. Frühe, mittlere und späte Reifegruppen werden durch 8 % Weißklee ergänzt.
Das Wichtigste auf einen Blick
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Einsatz: Nachsaat bestehender Grünlandnarben
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Standort: weidelgrassichere Lagen
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Nutzung: hohe Nutzungsintensität
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Zusammensetzung: 92 % Deutsches Weidelgras und 8 % Weißklee
Passt MehrGras Süd 2 zu deinem Bestand?
Süd 2 passt zu lückigen Grünlandbeständen, in denen Deutsches Weidelgras zuverlässig wächst und eine hohe Nutzungsfrequenz vorgesehen ist. Der hohe Weidelgrasanteil unterstützt eine zügige Jugendentwicklung und Regeneration. Weißklee ergänzt die Nachsaat um eine ausläuferbildende Leguminose.
Auf nur bedingt weidelgrassicheren, trockenen oder feuchten Problemstandorten ist eine stärker standortdifferenzierte Nachsaatmischung sinnvoller. Soll die Fläche vollständig neu angelegt werden, ist Süd 1 innerhalb der Serie die dafür vorgesehene Grünlandmischung.
Was steckt in der Mischung?
Die vier Komponenten sind bewusst auf intensive Grünlandnachsaat und eine klare Weidelgrasbetonung ausgerichtet:
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Deutsches Weidelgras, spät (47 %): Größte Komponente der Mischung mit schneller Regeneration; die späte Reifegruppe erweitert das Nutzungsfenster.
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Deutsches Weidelgras, mittel (30 %): Leistungsfähige mittlere Reifegruppe für eine ausgewogene Bestandsentwicklung und hohe Futterqualität.
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Deutsches Weidelgras, früh (15 %): Früh entwickelnde Reifegruppe, die offene Stellen zügig besetzen kann.
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Weißklee (8 %): Niedrig wachsende, ausläuferbildende Leguminose, die sich besonders in lückigen Beständen ausbreiten und Luftstickstoff binden kann.
Enthaltene Saatgutarten auch einzeln bestellen
Du möchtest eine Fläche gezielt ergänzen, nachsäen oder einzelne Arten separat einsetzen? Folgende Bestandteile dieser Mischung sind auch als Einzelsaat erhältlich:
Hinweis: Die Links führen zur jeweiligen Saatgutart. Die in der Mischung verwendete Zuchtsorte oder Saatgutausstattung kann von der separat lieferbaren Ausführung abweichen.
Nachsaat richtig vorbereiten
Für MehrGras Süd 2 ist eine Saatstärke von 25 kg/ha vorgesehen. Die Nachsaat kann sich nur dauerhaft etablieren, wenn das Saatgut den Boden erreicht und die jungen Pflanzen ausreichend Licht und Feuchtigkeit erhalten.
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Ursache klären: Verdichtungen, Narbenfilz, Übernutzung oder andere Gründe für die Lücken vorab prüfen
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Bestand vorbereiten: kurz nutzen und mit Striegel oder Egge genügend offenen Boden schaffen
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Ablage: Saatgut flach und gleichmäßig ausbringen, ohne es tief einzuarbeiten
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Saatzeit: vom Frühjahr bis zum Spätsommer bei verlässlicher Bodenfeuchte
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Nach der Saat: anwalzen und den Konkurrenzdruck des Altbestands während der Etablierung begrenzen
Die MehrGras-Süd-Reihe im Vergleich
Die vier Produkte decken unterschiedliche Aufgaben von der Grünland-Neuanlage und Nachsaat bis zum mehrjährigen Feldfutter- und Kleegrasanbau ab:
| Produkt |
Einsatz |
Geeignet für |
MehrGras Süd 1 Derzeit archiviert
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Grünland-Neuanlage |
Weidelgrassichere Standorte mit hoher Schnittnutzungsintensität |
| MehrGras Süd 2 |
Grünland-Nachsaat |
Weidelgrassichere Flächen mit hoher Nutzungsintensität |
| MehrGras Süd 3 |
Mehrjähriger Feldfutterbau |
Luzernegras für Konservierung und Silage |
| MehrGras Süd 4 |
Kleegrasanbau |
Niederschlagsreiche Gebiete und ertragsorientierte Nutzung |
Entscheidend ist deshalb zuerst die Frage, ob Dauergrünland neu angelegt, nachgesät oder eine Ackerfuttermischung für Konservierung und Silage angebaut werden soll.
Häufige Fragen zu MehrGras Süd 2
Was unterscheidet Süd 2 von Süd 1?
Süd 2 ist für die Nachsaat einer vorhandenen Grasnarbe gedacht. Süd 1 ist dagegen eine Neuanlagemischung mit zusätzlichen Grasarten für einen komplett neu aufzubauenden Bestand.
Warum enthält Süd 2 fast nur Deutsches Weidelgras?
Die Mischung ist auf weidelgrassichere Flächen mit hoher Nutzungsintensität ausgerichtet. Deutsches Weidelgras keimt schnell, regeneriert sich gut und liefert auf passenden Standorten eine hohe Futterqualität.
Welche Aufgabe übernimmt der Weißklee?
Weißklee wächst niedrig, bildet Ausläufer und kann sich dadurch in Lücken halten. Als Leguminose kann er mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff binden.
Reicht es, das Saatgut auf den Bestand zu streuen?
Eine reine Übersaat ohne Bodenkontakt ist meist wenig erfolgreich. Die Narbe sollte geöffnet, das Saatgut auf den Boden gebracht und anschließend angewalzt werden.